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Triest Oktober 2007

Vom 25. bis zum 28. Oktober für ein langes Wochenende nach Triest. Flug mit Ryanair von Hahn nach Treviso und zurück für etwa 44 € pro Person. Dann mit dem Bus für etwa 9 € nach Mestre und von dort mit dem Regionalzug nach Triest. Man kann auch vom Flughafen direkt nach Treviso fahren und von dort aus mit einem Regionalzug über Udine nach Triest. Das habe ich auf dem Rückweg gemacht. von der Zeit her ist es etwa dasselbe.

Blick vom Hotel auf die PiazzaIch bin ja kein ausgeprägter Italienkenner, mein Bild von Triest war bisher geprägt durch die Krimis von Veit Heinichen und dass ist ja kein sicheres Fundament, deswegen mal selbst die Stadt erkunden und eigene Eindrücke gewinnen.

 

Triest hat ungefähr 200.000 Einwohner, ist also zu Fuss gut zu erkunden. Wir hatten unser Quartier im Hotel Centrale aufgeschlagen, im Zentrum der Stadt in der Nähe des Canal Grande. Die gute Lage, das ist auch schon das Beste, was über das Hotel zu sagen ist. Der Preis ist 73 € für das Doppelzimmer, das den Charme der 60iger Jahre ausstrahlt, wie eigentlich das ganze Hotel, es gibt keinen Internet Anschluss und das kontinentale Frühstück ist selbst für italienische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig.

 

 

Das Cafe San Marco

Frühstücken sollte man also in einem Cafe und davon gibt es reichlich. Aus Reiseführern bekannt ist das Cafe San Marco in der Via Cesare Battisti 18, und das lohnt sich auch. Ein großes Cafe im Jugendstil gehalten, köstlicher Kaffee und Schokolade, man kann mittags ein Kleinigkeit essen und ansonsten, wenn man das entsprechende Equipment dabei hat über den freien Hotspot im Internet surfen. Daneben gibt es ein Regal mit Büchern zur freien Verfügung, oder man sitzt einfach da, betrachtet das Treiben um sich herum und plant den Tag.

Was Triest so reizvoll macht, ist die besondere Mischung von Kulturen  an diesem Ort, die durch die Lage und die wechselvolle Geschichte der Gegend zustande kam und wohl noch kommt. Einmal die römische Vergangenheit, deren Überreste immer noch zu besichtigen sind, dann die Zugehörigkeit zum Habsburgischen Reich über etwa 500 Jahre bis es zum Ende des Ersten Weltkrieges, italienisch wurde. Zu dieser österreichisch-italienschen Melange kommt der Einfluss der Jugoslawen (Slowenier und Kroaten), die der Stadt ebenfalls ihren Stempel aufdrücken.

Leider blieb uns, wie beim letzten Besuch in Triest auch diesmal nicht viel Zeit, um das alles richtig zu erfassen. Aber es muss ja nicht das letzte mal gewesen sein.