Sumaro Net

Banyoles Juli 2010

Ein Wochenendtrip nach Banyoles vom 2010-07-02 bis 2010-07-05. Flug mit Ryanair von Baden-Baden aus für etwa 100 Euro. Das Wetter, wie man es vom Juli erwartet, soonig um die 30 Grad. Kein Auto, stattdessen mit öffentlichen Verkehrsmitteln, wie hier beschrieben, diesmal nutze ich auch alle Pausen, die mir die spanischen Busse bieten, unter anderem eine Stunde Aufenthalt auf dem Flugplatz von Girona. Das führt dazu, dass ich erst gegen 17.00 Uhr in Banyoles ankomme. Es ist Weltmeisterschaft in Südafrika, deshalb gleich in die Kneipe, Fussball gucken.

Spanien im Juli 2010

Spanien gewinnt gegen ParaquayDas erste Spiel. Niederlande gegegn Brasilien geht noch am Publikum vorbei, aber abends bei Ghana gegen Uruquay teilt sich die Kneipe in zwei Lager. Auf der einen Seite die vielen Afrikaner in Banyoles, auf der anderen die Lateinamerikaner, von denen es wohl auch einige gibt. Die Uruquayos haben das bessere Ende.

Am nächsten Tag Argentinien - Deutschland, ein kollektiver Aufschrei der Anwesenden, als Argentinien ein Abseitstor erzielt, für Deutschland sind wohl nicht viele hier. Dann abends der Höhepunkt  Spanien - Paraquay. Die Erwartungen sind hoh gesteckt, weichen aber einer gewissen Nervosität, als Paraquay sich nicht so einfach unterkriegen lässt. Am Ende ein knapper Sieg der Spanier, was zu Hochrufen auf Spanien führt. Die Katalanen, deren FC Barceloan ja mal die Hälfte der Nationalmannschaft stellt, kontern mit 'yo no soy espanyol, espanyol, espanyol'. Ja was denn jetzt, haben sie gewonnen oder nicht? 

El estatuto catalan

Aufruf zur DemonstrationÜberhaupt keine gute Stimmung zwischen Spaniern und Katalanen. gerade hat der oberste Gerichtshof Teile des Status für unrechtmässig erklärt, darunter den Gebrauch der Vokabel 'Nation' für Catalunya in der Präambel. Die Reaktionen auf das Urteil sind logischerwesie unterschiedlich. Während die PP das Urteil als Klärung sieht (schliesslich haben sie es mit einer Klage von vor vier Jahren erst ermöglicht), sind die Katalanischen Parteien nicht sehr erfreut. Sicher ist, der Druck auf die Regierung von Zapatero, die in Madrid ja von den Stimmen der katalanischen Nationalisten abhängig ist, wird wachsen. Keine guten Aussichten für die nahe Zukunft.