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Banyoles Januar 2011

Banyoles Plaza Mayor im Januar Ein Wochenendtrip nach Banyoles vom 2011-01-05 bis 2011-01-10. Flug mit Ryanair von Baden-Baden aus für etwa 60 Euro. Trotz des Wetter Chaos (aka Winter) eine pünktliche Bahn und insgesamt ein schneller Flug. Das Wetter in Spanien nicht übermässig freundlich, aber angesichts der Minusgrade in Deutschland mit um die 15 Grad durchaus akzeptabel. Zum Wochenende hin verbessert sich das Wetter, Sonne, man zieht die Jacke aus und setzt die Sonnenbrille auf. So stellt man sich den Winter vor.

Spanien im Januar 2011

Banyoles Plaze dels Estudies im Januar Ein langes, ruhiges Wochenende, weil in Spanien der 6. Januar ja ein ziemlich wichtiger Feiertag ist und deswegen sich im öffentlichen Leben nicht so viel bewegt. Die El Pais berichtet ausführlich und auf der Titelseite über Unruhen in Algerien, die sich an der Erhöhung der Lebensmittelpreise entzünden. Ausserdem über die Lahmlegung aller öffentlichen Webseiten der tunesischen Regierung durch Anonymous, die Gruppe, die auch Amazon und andere in der Wikileaks Geschichte angegriffen haben. In der bundesdeutschen Presse von beiden Geschehnissen bisher kein Wort.

Ausserdem ein grosser Bericht, dass China spanische Staatsanleihen kaufen wird. Langsam wird es Zeit, Chinesisch zu lernen.

Kino

Wei es diesmal zwei Tage mehr sind als üblich, nehme ich mir die Zeit, in Girona ins Kino zu gehen, zumal man in Spanien Filme oft früher zu sehen bekommt, als in Deutschland. Zuvor noch ein paar Tapas in den zahlreichen Bars rund um den Plaça de la Independència.

Bar in Girona Bar in Girona Bar in Girona Plaçade la Independència.

Dann aber in die selbstgestaltete Doppelnacht mit zwei Filmen.

The Tourist

The Tourist Früher hätte man The Tourist mit Angelina Jolie und Johnny Depp einen Kostümfilm genannt. Paris und Vendig als Schauplätze, noble Hotels und dazwischen ein weing gemässigt Action. Ganz nett, aber insgesamt nicht weiter erwähnenswert.

Biutiful

BiutifulBiutiful, der neue Film von Alejandro González Iñárr itu ist anders als die bisherigen Filme, die ich von ihm gesehen habe, keine Parallelgeschichten, die irgendwann aufeinanderprallen, vielmehr ein Erzählstrang, angesiedelt in Barcelona, aber nicht in dem, das man als Tourist kennt, sondern das der 'Sin Papeles', der afrikanischen Einwanderer und der chinesischen Arbeiterinnen, die in illegalen Fabriken schuften.

Javier Bardem gibt diesem Film ein berührendes Gesicht als gescheiterter Vater von zwei  Kindern, die er über Wasser zu halten versucht, während er an Krebs erkrankt, seinem Tod entgegen sieht. Man könnte meinen, dass der Film ins Melodramatische abgleiten müsste mit dieser  Story, aber er drückt nicht auf die Tränendrüse, sondern setzt den Verstand in Bewegung. Mit das Beeindruckendste, was ich in letzter Zeit gesehen habe.