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Banyoles April 2011

Über Ostern in Banyoles, vom 2011-04-15 bis 2011-04-28. Anreise mit dem Auto. Diesmal über die Schweiz mit einem Zwischenaufenthalt in Genf. Auch zurück über die Schweiz, mit einem späten Stopp kurz vor Basel. Die Fahrt in jeweils zwei Etappen macht die etwa 1.200 km doch etwas erträglicher. Die Kosten für die Vignette durch die Schweiz spart man wieder ein, weil die mautpflichtigen Autobahnkilometer in Frankreich entsprechend weniger werden.

Das Wetter in Spanien für die Jahreszeit zu kalt, ausserdem ziemlich regnerisch, das sind keine Ostern für das Mittelmeer.

Genf

Frühstück im La Ralita Ankunft am späten Nachmittag, das Gepäck im Hotel verstaut, das Auto fährt freundlicherweise das Hotelpersonal in die Garage und wir an den Lac Léman, der uns sonnig, aber mit einer steifen Brise begrüsst. Danach ein Streifzug durch die Altstadt und ein frühes Abendessen in einem der zahlriechne netten Lokal, die mit interessanten Speisekarten locken.

Genf ist mit etwa 190.000 Einwohnern nicht wirklich gross, wirk aber bedeutend geräumiger und nur ein Nachmittag reicht, wenn überhaupt nur dazu aus, einen ersten Einruck von einer Stadt zu bekommen, die man gerne wieder besuchen möchte. 

Übernachtung im Hotel Jade, im Zentrum. Kosten für das Doppelzimmer ca. 120 Euro, dazu kommen 30 Euro für die Garage, die man unbedingt mit einplanen sollte, weil Parkplätze ein rares Gut in Genf sind.

Banyoles

Tor für Barca Bevor wir endgültig in Banyoles ankommen noch ein kurzer Abstecher zur Weinkellerei Oliveda in Capmany, nahe von Jongueras. Wir haben uns vorgenommen, nach und nach allen Weinkellereien der Region einen Besuch abzustatten. Etwas Wein zum Probieren gekauft, den wir im Laufe des Urlaubs verkosten.

Gleich am ersten Abend ins Cafe Plaza, um das erste der vier Spiele Real Madrid gegen FC Barcelona anzusehen, die in den nächsten 18 Tagen stattfinden werden. Diesmal ist ein normales Ligaspiel, das unentschieden ausgeht und Barca wohl die Meisterschaft sichert. Danach das Endspiel um den spanischen Pokal, das in der Verlängerung von Madrid entschieden wird. Schliesslich die beiden Spiele um den Einzug ins Champions Leaque Finale. Das erste erleben wir noch in Banyoles mit, Barcelona siegt 0:2. Die Stimmung zwischen den beiden Lagern verschlechtert sich von Spiel zu Spiel, befeuert auch durch die Verschwörungstheorien von José Mourinho, dem Trainer von Real Madrid, der seine Mannschaft immer benachteiligt sieht. Nicht mehr lustig am Schluss.

Ausserdem in der Zeitung: die Diskussion um Bildu und die Zulassung ihrer Listen zu den Kommunalwahlen am 22.Mai. Die PP fordert nicht nur die Nichtzulassung, sondern gleich das ganzan verbor, obwohl Bildu eine Koalition zweier legaler Parteien ist und als solche es keine Handhabe für ein Verbot gibt, Bei meinem letzten Besuch traf es Sortu, diesmal scheitert der nächste Anlauf baskischer Nationalisten, an den Kommunlawahlen in Navarra und dem Baskenlanfd teilzunehmen. Am 26. April wird der Verbotsantrag gestellt, der wohl auch durchgehen wird.

Am Meer

Meer bei L'Escala Mehrere Fahrten zum Meer, Ausgangspunkt dieses Mal L'Escala, das von Banyoles in etwa einer 3/4 Stunde zu erreichen ist. L'Escala selbst ist ein langgezogener Touristenort, aber als Start für Wanderungen entlang des Strandes ist er gut geeignet.

Interessant auch die Cala Montgo, die sich zunächst nicht sehr idyllisch präsentiert, aber wenn man den Wanderweg ab dem Strand nach L'Escala nimmt, entdeckt man eine schöne Landschaft mit einem rauhen Charme, der die Costa Brava ausmacht.

Die Covas

Nach mehreren vergeblichen Anläufen gelingt es uns diesmal, die Höhlen von Serinyà zu besichtigen.

Dia de Sant Jordi

Dia de Sant Jordi in Barcelona Der 23. April ist der Tag des Schutzheilgen von Katalonien, Sant Jordi. Man schenkt Rosen und schaut sich Bücherstände an, weil das auch der Tag des Buches ist. Wir entscheiden uns für die Bücherstände und zwar in Barcelona. Was wir so nicht erwartet hätten, dass wir diese Absicht mit etwa 10 Trilliarden anderen Menschen teilen würden. So voll hbe ich Barcelona noch nicht erlebt. Es ist fast kein Durchkommen auf der Rambla de Catalunya und vor den Ständen haben sich lange Schlangen von Menschen gebildet, die darauf warten, dass sie ihre Bücher signiert bekommen.

Fast sind wir froh wieder abends wieder im beschaulichen Banyoles zu sein. Auch hier Bücherstände, aber deutlich weniger Menschen.

Mare de Déu del Mont

Am letzten Tag nolch ein kleines Highlight. Eigentlich wollten wir ja noch eine Wanderung machen, aber ohne es wirklich zu wollen gelangen wir mit dem Auto zum Mare de Déu del Mont, einem etwa 1.100 m hohen Berg, von dem man eine fantastische Aussicht hat, wenn das Wetter gut ist. Na heute ist es nicht so gut, aber man muss sich ja auch etwas für das nächste Mal aufheben.