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GPS Equipment

Mein Outdoor Device

Im Sommer 2006 habe ich mir ein Garmin GPSmap 60Csx zugelegt. Für mich als Anfänger eigentlich oversized, was sich darin ausdrückt, dass ich am Anfang echte Schwierigkeiten hatte, überhaupt die entsprechenden Funktionen auf dem Gerät zu finden.  Glücklicherweise habe ich einige Kollegen, die sich schon zuvor mit dem Thema beschäftigt hatten. Vielen Dank Markus und Michael.

Der Hauptgrund für die Anschaffung war der SiRFStar III Chip, von dem ich in Foren (hier vor allem Naviboard) und bei Kowoma nur Gutes gelesen hatte. Bereits früher hatte ich einen Forerunner 201 ebenfalls von Garmin, der aber in punkto Empfangsleistung eine absolute Enttäuschung war. Der 60Csx ist in dieser Beziehung untadelig. Sowohl was die Geschwindigkeit bei der Satellitensuche, als auch den Empfang betrifft, hat er meine Erwartungen weit übertroffen.

Wie findet man den Hinweis auf die momentan geladene Software Version im 60Csx?

Im Hauptmenu auf EINSTELLUNG dort SYSTEM wählen, dann MENU-Taste drücken und Punkt SOFTWAREVERSION auswählen.
Drei Werte werden angezeigt:
1. Softwareversion
2. GPS-SW-Version
3.Unit-ID

Mein Daten-Logger

Holux GPS-Maus

Als kleinen Daten-Logger und als GPS-Maus benutze ich den Holux M-241. Klein, handlich, mit langer Batterielaufzeit und gutem Empfang eine Alternative zum 60 Csx, wenn man lediglich die Strecke für eine spätere Auswertung aufzeichnen will. Ein gute Beschreibung der Funktionen findet sich auf der Seite von kowoma.

 

 

Karten und Viewer

Map Source und Topo Deutschland

Mit dem 60Csx wird wird MapSource mitgeliefert, eine Software, mit der man Tracks, Routen und Waypoints von und auf den 60Csx transferieren kann. Als Karte dafür habe ich mir die Topo Deutschland zugelegt, weil diese für meine Anwendungsgebiete am besten geeignet scheint. Die Karte ist eine vektorisierte Karte, das heisst, die Zoomstufen sind beliebig hoch. Obwohl sie die ganz Deutschland im Format 1:50.000 darstellen kann, sollte man sie sich nicht wie etwa eine Wanderkarte im gleichen Format vorstellen, da Wanderwege zwar vorhanden, aber nicht benamt sind. Um Routen in völlig unbekanntem Gebiet zu planen halte ich sie deshalb nur eingeschränkt für geeignet.

MagicMaps

MagicMaps bietet Karten für ganz Deutschland im Massstab 1:25.000, die auf den Daten der Vermessungsämter basieren und bis auf 1:10.000 gezoomt werden können. Im Gegensatz zu der Topo Deutschland handelt es sich um gerasterte Karten. Das bedeutet einerseits, sie sind netter anzuschauen (eigentlich wie eine Wanderkarte), aber andererseits, sie können nicht auf den Garmin geladen werden ( der schluckt nur seine eigenen vektorisierten Karten). Die Magic Maps benutzt ich zum Planen, das heisst ich zeichne meine beabsichtigten Touren dort auf und schiebe sie später auf den Garmin. Wenn sie auch für die Planung besser geeignet sind, so haben die Magic Maps dennoch den Nachteil, dass auf ihnen keine regionalen Wanderwege verzeichnet sind. Man muss sich als schon etwas auskennen, um aus den Vielzahl von Wegen, die verzeichnet sind, die Wanderwege zu identifizieren.

Top 50

Die Top 50 der Vermessungsämter sind ebenfalls Rasterkarten und zumindest auf der Baden-Württemberg Version sind eine Reihe von Wanderwegen eingezeichnet. Schön wäre, wenn man diese gleich exportieren kann, aber das geht leider nicht, aber immerhin kann man sie nachzeichnen. Die Top 50 haben einen Massstab von 1:50.000.

Kompass Karten

Für Gegenden, für die es keine Karten von MagicMaps gibt, nutze ich Digitale Karten von Kompass. Das sind ebenfalls Rasterkarten, können also nicht auf dem Garmin verwendet werden, aber man dort gut Routen und Tracks planen und sie entweder direkt in den Garmin exportieren oder sie im gpx-Format für spätere Zwecke abspeichern . Der zugehörige Viewer ist recht simpel und benötigt nicht viel Einarbeitungsaufwand. Allerdings muss man aufpassen, dass die einzelnen Karten jeweils unterschiedliche Viewerstände mitbringen, die man eventuell updaten muss. Solange das nicht notwendig ist, kann man das Kartenmaterial direkt von der CD/DVD starten, ohne irgendwas installieren zu müssen. Vor allem ein Vorteil, wenn man im Urlaub an einem fremden Rechner arbeitet. Auch Klasse, die Karten lassen sich bis auf 1:10.000 zoomen. Das Angebot an digitalen Kompasskarten wächst kontinuierlich.